
10.10.25 –
Langenpreising, 11. August 2025 – Mit Kescher, Lupe und Smartphone statt mit Spielkonsole: Zwölf Kinder aus Langenpreising haben im Rahmen des Ferienprogramms der Offenen Bürgerliste Langenpreising den Auwald an der Isar erkundet – und dabei nicht nur die heimische Artenvielfalt kennengelernt, sondern auch einen aktiven Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung geleistet. Unter der fachkundigen Anleitung von Julie Mathes, vom Bund Naturschutz in Bayern (BN), analysierten die jungen Forscher:innen Ökosystemzusammenhänge und dokumentierten ihre Funde digital.
Mithilfe der Natur-App ObsIdentify, die auf künstlicher Intelligenz basiert, bestimmten die Kinder Pflanzen und Tiere in Echtzeit – von der Schwarzpappel bis zum Eisvogel. Die gesammelten Daten flossen anonymisiert in das internationale Citizen-Science-Projekt iNaturalist ein, das weltweite Biodiversitätsforschung unterstützt. „Hier wird spielerisch vermittelt, wie jeder Einzelne zum Artenschutz beitragen kann – und dass Technologie dabei ein mächtiges Werkzeug ist“, betont Bernhard Lanzinger. „Projekte wie diese zeigen, wie Umweltbildung und digitale Innovation Hand in Hand gehen müssen, um junge Menschen für den Schutz unserer Lebensräume zu begeistern.“
Neben der praktischen Forschung erläuterte Mathes ökologische Grundprinzipien, etwa warum Weiden und Erlen als „Pionierpflanzen“ direkt am Ufer gedeihen, während Eichen und Buchen weiter landeinwärts stehen. „Die Kinder haben schnell verstanden, dass der Auwald ein hochdynamisches System ist – und dass sein Erhalt entscheidend für den Hochwasserschutz und das lokale Klima ist“, so Mathes.
Das Ferienprogramm, schloss mit einer gemeinsamen Brotzeit am Isarstrand. „Die Begeisterung der Kinder war ansteckend“, berichtet eine Betreuerin. „Viele wollen jetzt regelmäßig Beobachtungen hochladen – und einige überlegen sogar, später selbst im Naturschutz aktiv zu werden.“
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